Hier sind unterschiedliche Verfahrensweisen anzusetzen.

a) der Betrieb wird aufgelöst und führt keine Dauergrabpflege mehr aus. Sofern kein Nachfolger vorhanden ist, der die Voraussetzungen erfüllt die Verträge zu übernehmen, tritt zunächst der Vertragsgärtner mit Kollegen vor Ort in Verbindung und führt selbst eine Einigung herbei damit die Verträge ordnungsgemäß übertragen werden können. Es handelt sich hierbei um einen zivilrechtlichen Vorgang bei dem Unterstützung von Seiten des Fachverbandes Rheinischer Friedhofsgärtner gegeben werden kann.

b) wenn die Leistungserfüllung nicht mehr sichergestellt ist und die Treuhandstelle die Verträge eigenständig übertragen muss. Hier muss die Lage vor Ort abgewogen und verschiedene Punkte berücksichtigt werden (um wie viele Verträge geht es, wie viele Friedhofsgärtner sind vor Ort und an den jeweiligen Friedhöfen tätig. Wie viele Ablebensverträge sind vorhanden und stehen im Verhältnis zu bald auslaufenden Verträgen). Nach Rücksprache mit den jeweiligen Betrieben zur Bereitschaft der Übernahme werden anschließend die Verträge angemessen verteilt auf die Friedhofsgärtner übertragen.


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