Die bei Vertragsabschluss eingezahlte Vertragssumme wird in ein Kapitalkonto zum Vertrag gebucht. Die darauf anfallenden Zinserträge werden jährlich dem zum Vertragskonto gehörenden Ertragskonto gutgeschrieben. Das Kapital eines Dauergrabpflege-Vertrages errechnet sich, sofern die Sonderkosten zeitgemäß abgerufen wurden, zum Ende des Vertrages auf EUR 0,00. Mit dem sich zwischenzeitlich anwachsenden Ertragskonto werden die Kostensteigerungen während der langen Vertragslaufzeit sichergestellt und ausgezahlt; weiter dient das Ertragskonto je nach Wunsch des Auftraggebers der Verlängerung des Vertrages und/oder zusätzlichen Leistungen an der Grabstätte. Die Konten (Kapital + Ertrag) addiert dürfen nicht in das Verhätnis zum Ursprungskapital gesetzt werden. Diese Sichtweise ist unstimmig und wird den Kostenentwicklungen nicht gerecht. Modellrechnungen von Beginn bis Ende eines Vertrages können auf Grund der Unbekannten wie küftige Zinserträge und Kostensteigerungen nicht aufgezeigt werden. Mit der Verfahrensweise in § 5, Abs. 3 wird die Verwendung Überschüssiger Erträge letztlich geregelt.


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