Dauergrabpflegeverträge haben in der Regel eine lange Laufzeit, zum Teil mehr als 30 Jahre. Die Kosten der Friedhofsgärtnerei steigen in dieser Zeit regelmäßig an. Jahr für Jahr erhöhen sich die Lohnkosten, Steuern, Versicherungen und Heizkosten, aber auch Pflanzen, Dünger, Erde, Pinienschrot, Maschinen und Geräte werden ständig teurer. Mit dem Abschluss des Dauergrabpflege-Vertrages Übernimmt der Gärtner die Garantie, dass vom ersten bis zum letzten Tag alle vereinbarten Leistungen in gleicher Qualität und Höhe erbracht werden. Um die steigenden Kosten abzufangen, wird der Friedhofsgärtnerei von der Treuhandstelle aus den Zinserträgen des Dauergrabpflege-Vertrages eine jährliche Kostensteigerung ausgezahlt. In den Jahren 2004 und 2005 liegt diese z. B. jeweils bei 2 % auf die Auszahlung des Vorjahresbetrages. Hat ein Auftraggeber im Jahr 2003 einen Dauergrabpflege-Vertrag abgeschlossen, für den jährliche Kosten in Höhe von EUR 200,00 vereinbart waren, so erhielt die Friedhofsgärtnerei im Jahr 2004 von der Treuhandstelle als Auszahlungsbetrag EUR 204,00. Im Jahr 2005 erhält sie EUR 208,08. Der prozentuale Kostensteigerungssatz wird jährlich vom Aufsichtsrat der Rheinischen Treuhandstelle neu festgelegt und orientiert sich sowohl am Lebenshaltungsindex, aber auch an branchenspezifischen Werten, wie z. B. gestiegenen Lohnkosten bzw. den oben erwähnten.


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